Schiller-Gymnasium spendet für Jemen

Bei all dem gro­ßen Leid in der Ukrai­ne rücken lei­der alle ande­ren Pro­ble­me in der Welt in den Hin­ter­grund. So auch der Kon­flikt in Jemen. Man geht zur Zeit von fast 400.000 Kriegs­op­fern und von 20 Mil­lio­nen dau­er­haft auf Lebens­mit­tel­zu­tei­lung ange­wie­sen Men­schen aus.

Beson­ders betrof­fen sind Kin­der. 11 Mil­lio­nen Kin­der sind direkt oder indi­rekt (Hun­ger, Krank­heit u.a.) vom Krieg betrof­fen. Zwei Mil­lio­nen Kin­der unter fünf Jah­ren haben nicht genug zu essen. Jeden Tag ster­ben durch­schnitt­lich 130 Kin­der unter fünf Jah­ren an den Fol­gen des Krie­ges, vor allem an Man­gel­er­näh­rung und einer feh­len­den medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung.

Um die­sen zu hel­fen, führ­te die Klas­se 9/3 zwei Kuchen­ba­sa­re durch. Mit gro­ßem Ein­satz wur­de nicht nur der von Kin­dern und Eltern geba­cke­ne Kuchen sowie die Waf­feln zube­rei­tet, son­dern auch in den bei­den Gebäu­den des Schil­ler-Gym­na­si­ums prä­sen­tiert und ver­kauft.

Das Ergeb­nis fiel außer­or­dent­lich hoch aus. Alle waren zufrie­den. Und so konn­ten wir einen Betrag von 530 Euro auf das Kon­to der Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on “Save the Child­ren” über­wie­sen.

Peter Schulz, Baut­zen